Archive for 1. August 2008|Daily archive page

Kurznews: Am 21.9.08 kommt Bayless Conley zu uns nach Berlin

21. September 2008 in Berlin:
Zeit: 10:00 Uhr

Gemeinde auf dem Weg
Waidmannsluster Damm 7c-e
13507 Berlin (Reinickendorf)
Tel: 030-857919-0
U-Bahnhof: Alt Tegel

(hat nicht direkt mit Heilung zu tun, aber halt eine Kurznachricht)

Schnelle Heilung mit Speichel

Als ich gerade eben so meinen Blog verpingen wollte habe ich bei Scoolz.de noch folgendes entdeckt. Ist ein Beitrag wert.

Wissenschaftler aus den Niederlanden haben im menschlichen Speichel einen Stoff entdeckt, der die Wundheilung beschleunigt. Der Wirkung der Substanz namens Histatin kamen die Forscher um Menno Oudhoff von der Freien Universität in Amsterdam bei Tests mit menschlichen Zellen auf die Spur. Sie züchteten im Labor Zellen aus dem Mund in einem Gefäß mit und ohne Speichel. Dann fügten sie den Zellen eine kleine Verletzung zu. In dem Gefäß mit menschlichem Speichel heilten die Zellen deutlich schneller als in dem ohne, schrieben die Forscher in dem Fachmagazin „The Faseb Journal“.

Anschließend analysierten sie jeden einzelnen Bestandteil des Speichels und stießen dabei schließlich auf das Protein Histatin. Von der Substanz war bisher nur bekannt, dass sie antibakteriell wirkt. Als nächstes wollen die Forscher ihre Erkenntnisse nun pharmazeutisch nutzen. Sie hoffen, dabei auch chronische Wunden, wie sie häufig bei Diabetes-Patienten auftreten, schneller heilen zu können.

Na, dann mal: kräftiges Spucken 🙂

Psychoneuroimmunologie

Bei Gesundheit.de beschäftigt man sich mit dem Thema Psychoneuroimmunologie: Seele, Körper und Abwehrkräfte verbinden.

Mit der Erkenntnis, dass es für einige Beschwerden einfach keine körperlichen Ursachen gibt, wuchs das Interesse an den seelischen Ursachen. Daraus hat sich inzwischen ein eigener Forschungszweig, die PsychoNeuroImmunologie (PNI), entwickelt. Die PNI verbindet Seele (Psycho), das Nervensystem (Neuro) und die körpereigenen Abwehrkräfte (Immunologie). Psychoneuroimmunologische Forschungsbefunde dokumentieren eindrucksvoll, dass diese drei Systeme in einem engen Informationsaustausch miteinander stehen.

In einem Modellversuch am Knappschaftskrankenhaus der Kliniken Essen-Mitte, Abteilung Naturheilkunde und Integrative Medizin, wurde ein Konzept entwickelt, dass Schulmedizin, Naturheilkunde und amerikanische Mind-Body-Medizin verbindet. Nach diesem Ansatz hat Krankheit immer drei Ursachen:

  • Eine biologische Ursache (z.B. eine spezielle genetische Disposition oder ein Virus)
  • Eine psychologische Komponente (z.B. Stress oder Probleme mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur)
  • Eine soziale Komponente (z.B. die Familiensituation oder Probleme auf der Arbeitsstelle)

Ordnung für Geist und Seele:

Die Tipps der Fachleute sind ebenso einfach wie wirkungsvoll:

Die Ansprüche runterschrauben. Man muss nicht immer alles perfekt machen! Wer diesen Anspruch hat, setzt sich selbst ständig unter Druck.

Positiv denken! Die Frage nach dem halbvollen oder halbleeren Glas ist eine Beurteilung mit unterschiedlichen Ergebnissen. Eine positive Einstellung zu sich selbst hilft, Stress-Situationen besser zu meistern.

Frust und Stress rauslassen. Sport tut einfach gut. Die körperliche Bewegung baut Spannungen ab und setzt „Glückshormone“ frei.

Lachen ist gesund. Humor hilft bei der Entspannung, Lachen stoppt die Ausschüttung von Stresshormonen. In Verbindung mit gezieltem Atemtraining und dem „Wegatmen“ von Stress-Situationen können der Herzschlag verlangsamt und die Muskulatur gelockert werden.

Bewusst leben und genießen. Dazu gehört gesundes Essen – Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und wenig Alkohol. Viel und gut schlafen: Wer gut ausgeschlafen ist, kann viele Probleme leichter bewältigen.

Wer danach lebt, lebt sicher viel gesünder.